Instagram für Etsy Verkäufer - Interview mit folgerichtig

So nutzt du Instagram richtig für deinen Etsy Shop

Die erste Interview Folge von Kassenklingeln. Eingeladen habe ich Claire und Christina von folgerichtig, denn sie sind die Expertinnen, die dir zeigen, wie du Instagram für dich nutzen kannst. 

folgerichtig - So nutzt du Instagram richtig für deinen Etsy Shop
Clare und Christina von folgerichtig

Hallo und herzlich willkommen zu Kassenklingeln, dem Etsy Verkäufer Podcast.
Ich bin Dagmar, die Gründerin von Kassenklingeln und heute in der 19. Folge geht es um Instagram. Was Instagram? Du machst doch Etsy!? 
Ja, das stimmt. Ich bin die Etsy Expertin und weil ich zu Instagram nicht so viel sagen kann, habe ich beschlossen, Gäste einzuladen. 
Dann starten wir direkt mal mit dem Interview. 

Dagmar: Herzlich willkommen, liebe Christina und liebe Clare, schön, dass ihr da seid und ihr meiner Einladung gefolgt seid. Ich freue mich total! 

Im Kassenklingeln Podcast geht es ja vor allem um Etsy und Wissen für Etsy Verkäufer.
Aber als Handmade Label hat man viele angrenzenden Themen mit vielen Fragen  und Instagram sorgt für ganz, ganz viele Fragen. 

Und ich habe gesagt, all diese Fragen kann ich euch nicht beantworten. Da hole ich mir die Experten. Und für mich die absoluten Expertinnen sind einfach folgerichtig. Das ist der Name, unter dem ihr euer Wissen, eure Tipps und euren Erfahrungen teilt. Gegründet habt ihr zu Dritt, aber vor allem und damit fange ich jetzt an, ihr seid die totalen Medienprofi, sie seid ausgebildete Journalistinnen, habt euch auch während des Studiums kennengelernt und ja habt alle drei beim WDR eure Karriere gestartet.

Ihr habt das Instagram Format Mädelsabende aufgebaut und bearbeitet und macht es immer noch. Ein Instagram Kanal, der sich vor allem um die Tabuthemen kümmert. Und habt ihr großartiges Community Building betrieben. Mittlerweile hat der Kanal über 211 000 Follower, mit durchaus schwierigen Themen. Ganz aktuell geht es um häusliche Gewalt. Das Thema Haare, wo auch immer, Vaginismus. Da gibt es keine Tabus. 

Und dann habt ihr aber 2019 nebenberuflich zu Dritt mit Katrin zusammen folgerichtig gegründet. Dort gebt ihr eure Tipps, euer Wissen, dass ihr im Studium und der Praxis gelernt habt, erfolgreich weiter. 

Ihr seid euer eigener Proof of Concept. Innerhalb von zwei Jahren seid ihr auf über 44000 Follower mit folgerichtig gewachsen und habt inzwischen mehrere Mitarbeiterinnen. 

Ein sehr sehr beeindruckender Lebenslauf, sehr beeindruckende Erfahrungen und ihr habt, das ist bei den meisten Handmade Labels ja auch so, ihr habt nebenberuflich gegründet, was ich total spannend finde und was ja noch mal eine besondere Herausforderung ist. Warum habt ihr euch für diesen Weg entschieden? Würdet ihr es wieder so machen?

Christina: Ich glaube, da können wir sagen ja, würden wir. Einfach aus dem Grund, dass wir im Herzen einfach auch noch Journalistinnen sind und bleiben wollen. Deshalb war es für uns immer klar. Wir wollen zur Hälfte ungefähr Journalistin sein und zur anderen Hälfte wollen wir folgerichtig machen. Und so kam es dann, dass wir gesagt haben wir machen das alle in Teilzeit. 

Zusammen haben wir ja dann auch 150 Prozent, die wir fürs Unternehmen geben. 

Natürlich war das am Anfang total der Sprung ins kalte Wasser, weil wie gesagt, wir sind Journalistinnen. Wir haben alle den gleichen Lebenslauf ungefähr. Dann mussten wir auf einmal ein Unternehmen gründen und waren mit Steuerfragen konfrontiert und mit Versicherungsfragen und hatten da irgendwie alle gar nicht so viel Ahnung. 

Aber ich glaube, was wir auf jeden Fall immer wieder so machen würden und was wir von Anfang an auch gemacht haben, ist uns einzugestehen, auch relativ schnell, wenn wir von irgendwas keine Ahnung haben, haben wir das outgesourct. Da haben wir uns konsequent Hilfe gesucht und das war für uns der beste und effizienteste Weg. 

Clare: Ja und ich glaube auch das, was du gerade angesprochen hast. Das Thema Proof of Concept, das ist für uns nicht nur ein Thema, das unser eigener folgerichtig Kanal ein Proof of Concept ist, sondern eben auch unsere nebenberufliche Tätigkeit. Wir haben immer gesagt, wir wollen weiter journalistische Kanäle machen, um eben auch auszuprobieren im operativen, ob das, was wir den Leuten verkaufen und was wir den Leuten empfehlen, auch überhaupt klappt oder nicht. 

Deshalb ja, würden wir immer wieder so machen.

Dagmar: Ja super, ich kann dem auch nur zustimmen, ich würde es auch wieder so machen, nebenberuflich starten.
Was ich auch total spannend finde: Wie hat denn euer Umfeld so darauf reagiert, als ihr gesagt habt ‘Wir machen jetzt Instagram’.

Christina: Ach, das war total lustig. Also bei mir war es so, dass ich immer gesagt habe zu meinen Eltern (meine Eltern sind selbstständig) und ich habe immer gesagt: ‘Nee, ich möchte nie selbstständig sein, man hat irgendwie nie frei und es ist immer total viel Arbeit’. Die haben sich natürlich kaputt gelacht. 

Aber so aus unserem beruflichen Umfeld, da waren die Reaktion eigentlich alle positiv. Natürlich kam von allen so ‘Okay, wann wollt ihr das noch machen?’ Und es war am Anfang ja auch so, dass wir uns teilweise auch die Nächte um die Ohren geschlagen haben. 

Aber so ist das halt in der Gründungsphase.

Dagmar: Ja, so ist es. Von nichts kommt nicht, sage ich auch immer. Es gibt ja Menschen, die propagieren Erfolg durch manifestieren, dem widerspreche ich. 

Man muss schon etwas dafür tun und es ist auch anstrengend, aber dafür ist der Lohn dann umso schöner. Das lohnt sich. 

Ich danke euch auch für den Tipp, dass ihr nochmal gesagt habt ‘Holt euch Experten ins Haus für Sachen, in welchen ihr keine Expertinnen seid.

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht und kann das nur empfehlen. Man braucht einfach viel länger, um sich selbst irgendwo reinzufuchsen. In dieser Zeit kann man einfach viel mehr schaffen bei den Sachen in welchen man Profi ist. Alles andere lagert man an Experten aus. 

Wenn ich euren Content angucke, ist mir extrem positiv aufgefallen, dass ihr den Content speziell auf die Zielgruppe der Kleinunternehmen ausrichtet, aber vor allem auch Handmade Business.
Ich finde, da unterscheidet ihr euch total von anderen Instagram Coaches. 

Ich kann das super nachvollziehen, wie schwierig es ist ein Instagram Kanal für einen Etsy Shop mit Produkten aufzubauen. Ich habe ja beides: Kassenklingen und tjuub. Bei Kassenklingeln fällt mir der Content so viel leichter als für mein Label. 

Woher kommt eure Liebe für eben genau diese Handmade Labels?

Christina: Also ich glaube in erster Linie sind wir der Meinung, dass wenn man was selbst macht, dann wird es einfach immer besser. Der Content jetzt in dem Fall und das machen kleine Label ja auch in der Regel selbst, weil sie einfach auch nicht die Mittel haben, externe Agenturen für Content Erstellung zum Beispiel zu beauftragen. 

Sie haben einfach diese extreme Chance dieses Herzblut auch rüberzubringen. Und ich glaube, das ist ja auch das, weswegen man dann gerne auch ein kleines Label hat. Man steckt da viel Herzblut rein und man hat dann auch diese Möglichkeit, eine extreme Bindung zu den Kunden aufzubauen. Das einfach auszulagern, das halten wir für einen der größten Fehler und deshalb schlägt unser Herz auf jeden Fall auch für kleine Unternehmen. 

Wobei wir natürlich auch für Großunternehmen Workshops zum Beispiel geben. Aber das ist einfach dann ganz anders. Es ist eine große Social Media Abteilung, das steht auf ganz anderen Beinen.

Aber das ist einfach dieser riesige Vorteil, den wir bei kleineren Unternehmen sehen.

Clare: Ja, absolut. Dieses Thema auch, das Christina gerade gesagt hat, dieses Thema Persönlichkeit zeigen. Als Handmade Business habe ich die Möglichkeit, den Kunden und Kundinnen zu zeigen 

  • Wo kommt das eigentlich her? 
  • Wie ist das entstanden? 
  • Was steckt dahinter? 

Und das habe ich natürlich nicht, wenn ich jetzt in einem großen Laden kaufe, die irgendwie billig irgendwo Produkte einkaufen.. Und ich glaube, das kleine Unternehmen mit Produkten so ein bisschen underrated sind bei Instagram. Also es gibt halt so viele Coaches und es gibt so viele, die irgendwie eine Dienstleistung anbieten. Aber sich dann noch mal auf die Produkte und die kleinen kleinen Hersteller und Handmade Businesses zu konzentrieren. Das macht einfach einfach Spaß.

Dagmar: Schön. Das freut uns natürlich umso mehr! Und eure Inspiration und Arbeit ist so wichtig, weil viele Content Ideen, die man als Coach umsetzen kann, kann man halt mit Produkten einfach nicht umsetzen. 

Und ja, ich denke auch, dass das total unterschätzt ist, wie viel Anteil kleine Unternehmen an der Gesamtwirtschaft haben. Also einzeln sind sie klein, aber in der Gesamtheit macht es nämlich doch riesig viel aus. 

Der große große Vorteil, dessen sich auch viele kleinere Labels bewusst werden sollten, ist genau das, was ihr gesagt habt: diese Stärke direkt Kontakt zu den Kunden aufzubauen und das Herzblut selber zu zeigen, das nutzen ganz viele gar nicht aus. Das müssen sich viele kleine Gründerinnen auch erst mal bewusst machen. Das ist eine unfassbare Stärke, auch die Flexibilität, die sie total von großen Unternehmen abhebt. Aber es muss mal ausspielen. 

Ihr habt ja mittlerweile über 2000 Instagram Kanäle in euren Kursen begleitet und gesehen. Jetzt gehen wir mal direkt in die Praxis. Gibt es denn etwas wo ihr sagt ‘Oh das sind Fehler, die sehen wir immer und immer wieder’, die könnte man total leicht beheben, könnt ihr da mal aus dem Nähkästchen plaudern?

Christina: Also eine Sache, da wird mir Clare wahrscheinlich zustimmen, die sehen wir immer wieder. Das ist gar nicht unbedingt ein Fehler, aber das ist ein Gedanke, der vor allem auch bei kleinen Labels bei Selbstständigen, bei Solo Selbständigen eine Rolle spielt ist, dass sie denken, dass es so super viel ist mit Instagram. Das kann ich gar nicht schaffen, also fange ich auch gar nicht erst an!

Clare: Ja, total,da würde ich absolut zustimmen. Diese innere Blockade gar nicht erst zu starten, zum Beispiel jetzt kürzlich das Thema Reals. 

Wie viele haben schon angefangen, Reels zu machen? Ich würde sagen noch viel zu wenig! Weil viele denken, das ist jetzt wieder so ein riesiges neues Feld. Und ‘mein Gott, das kann ich gar nicht, kann ich nicht’. 

Und da schließt sich für mich auch ein großer Fehler an, wobei es eigentlich kein Fehler ist. Es ist eher etwas, was man auch da nicht macht. Und zwar vor die Kamera gehen. Ganz viele von diesen Handmade Businesses, zeigen ihr Gesicht nicht vor der Kamera. 

Aber sie verkaufen ja ein Produkt, was sie oft persönlich und selbst herstellen. Und ich will ja eigentlich wissen, wer hat das gemacht und wie kann ich das Vertrauen zu dieser Person aufbauen? Wie kann diese Person mir einen Grund geben, dass ich genau bei ihr kaufe und eben nicht vielleicht auch ein bisschen günstiger irgendwo bei einem großen Laden. 
Und deshalb ist dieser Punkt ‘Man geht nicht vor die Kamera’ finde ich ein Thema bei kleinen Labels, was wirklich, wirklich ausbaubar ist.

Dagmar: Hmm ja, ich sehe das auch und ich kann es verstehen. Ich habe mich auch lange Zeit davor gescheut und sehe aber auch in meinem Feed, vor allem bei meinen Produkten, dass die Fotos einfach die meisten Reaktionen haben, wo mein Gesicht drauf ist. Das ist ein Fakt. 

Und ja, mit Kassenklingeln habe ich jetzt mit einer befreundeten Unternehmerin eine völlig verrückte 30 Tage Challenge gestartet und ja, man gewöhnt sich dran. Es ist nicht schlimm, es tut nicht weh und langsam klappt es auch mit der Technik. Und es ist schon erstaunlich, welche Views man da erzielen kann, die erreichst du halt einfach nur mit Posts und mit Stories nicht. Ich kann das auch nur unterschreiben und sage einfach trauen, nur Mut! Was soll denn passieren?

Clare: Vor allem man kann ja immer wieder alles löschen, wenn man es dann doch irgendwie unangenehm findet oder es einem nicht gefällt. Ich glaube, da geht auch so ein bisschen dieser Punkt mit rein. Dieses ich fange gar nicht erst an. Ich traue mich nicht an neue Sachen und ich nutze auch Instagram nicht so aus, wie ich es ausnutzen könnte, um das zu erreichen, was eigentlich möglich wäre, wenn ich den Feed, die Stories, die Reels ordentlich nutze und auf mein Unternehmen zugeschnitten nutze.

Dagmar: Habt ihr denn jetzt anschließend daran 5 Tipps, welche jedes kleine Label in seinem Instagram Kanal beachten sollte? Den ersten Tipp habe ich schon rausgehört: Macht unbedingt mehr Reels!
Der zweite Tipp ist: Geht mehr selbst vor die Kamera. Zeigt euer Gesicht, zeigt eure Persönlichkeit. Dann gibt es da noch so Sachen, die einfach jeder unbedingt beachten soll. Zum Beispiel was ist mit dem Profil?

Christina: Du meinst die Bio? 

Dagmar: Ja genau. 

Christina: Also die Bio gehört auf jeden Fall zu diesen 5 Tipps, die wir immer mitgeben würden, weil es einfach ganz ganz wichtig ist, klar zu machen in diesen paar Zeilen
Wer bist du? 

Was bietest du konkret an und was unterscheidet dich von anderen? 

Weil das kann zum Beispiel auch diese Persönlichkeit sein, dass man da einfach schon wirklich so ein paar Merkmale mit reinbringt, dass sich da schon dieses Herzblut sehe. 

Weil gerade im Handmade Bereich gibt es so unendlich viele Kanäle auf Instagram und wir werden ja auch erschlagen mit Werbung in unserem Alltag, mit Informationen. Das heißt, es bleibt wirklich nur das hängen, wo ich mir beim ansehen denke ‘Wow!’ Also dieser Wow Effekt, der ist wirklich ganz wichtig, dass der in der Bio schon ist. 

Und wenn wir unsere Coachings machen mit unseren Kunden und Kundinnen, dann verwenden wir auch wirklich richtig viel Zeit darauf, dass die Bio erstmal einschlägt. Genauso wie zum Beispiel die Story Highlights, die man unbedingt auch im Blick haben sollte. Wer bin ich? Und so weiter. Das sollte alles vorhanden sein, dass das einfach erst mal knallt. Und dann gehen die Leute nämlich auch in den Feed und gucken sich das an. Sonst verliert man sie einfach.

Clare: Ich glaube auch ein weiterer Tipp ist, dass sie in den Stories transparent sein müssen oder sollten. Da sehe ich das Herzblut, was sie rüberbringen können. Darüber kann ich dann auch legitimieren, warum mein Preis vielleicht ein bisschen höher ist als der von anderen. Das heißt, die Stories wirklich dafür nutzen, auch zu sagen was gerade gut läuft oder was läuft nicht so gut. Um eine Verbindung aufzubauen. 

Ich habe das gestern oder vorgestern auf dem Instagram Kanal gesehen von tatsächlich meiner Schwester, die auch einen eigenen Shop hat. Sie hat gesagt wir machen jetzt eine Rabattaktion, weil ich habe einfach Produkte, die sind nicht weggegangen, da habe ich mich verkalkuliert. Das hat sie einfach ganz offen gesagt. ‘Ich möchte transparent mit euch sein. Wir machen eigentlich keine 60% Rabatt. Aber ich habe hier Zeug im Lager liegen. Das das geht nicht weg.’ 

Das ist zum Beispiel etwas, was einfach wahnsinnig viel Nähe aufbaut, auch einzugestehen oder zuzugeben und transparent zu sein bei Dingen, die klappen und bei Dingen, die auch nicht klappen. Jetzt haben wir noch einen Tipp.

Christina: Ja, ein weiterer. Da hast du mich gerade auch nochmal drauf gebracht. Du hast ja ein reales Challenge mit einem anderen Kanal gestartet. Ich glaube, dass es echt was, was ganz viele kleinere Labels machen können, sich nämlich zusammenschließen. Und das kann sowas sein wie man motiviert sich gegenseitig oder das kann auch so etwas sein, dass man gemeinsam einen finanziellen Output hat. 

Zum Beispiel, dass es einen Blumenladen gibt, der gleichzeitig mit einem Etsy Shop zusammenarbeitet, der coole Blumenvasen verkauft. Und dann überlegt man sich zusammen eine Aktion. Also dass man nicht denkt, bin ich ein Einzelkämpfer und ich muss da jetzt links und rechts die Konkurrenz weg schlagen, sondern wir sind echte Fans davon, dass man einfach sagt: Komm, wir tun uns in unserer Branche irendwie zusammen und versuchen gemeinsam Aktionen auf den Weg zu bringen. 

Wir haben da echt auch super Erfahrungen gemacht mit unseren Kunden und Kundinnen, weil es einfach neben vielleicht auch einem finanziellen Output so einen krassen Output hat, dass man sich gegenseitig motivieren kann, gegenseitig sich auch Ideen geben kann für Content. 

Das ist ja echt eines der größten Probleme, das kleine Labels haben: Menschen, Solo Selbstständige, die ganz alleine ihren Kanal machen müssen, dass sie auch auf alles selbst kommen müssen, auf jede einzelne Content Idee. Das kann da einfach helfen sich so eine kleine Bubble aufzubauen.

Dagmar: Es ist so schön, dass du sagst Christina, das finde ich nämlich auch. Das finde ich aber auch eine moderne Einstellung der Unternehmensführung. Das ist auch einer meiner großen Werte: Community over Competition. Nicht jeder, der vielleicht sogar das gleiche Produkt hat, ist aber nicht gleich Konkurrent. Man kann sich auch zusammenschließen und je mehr man Persönlichkeit zeigt, desto mehr kann man sich differenzieren. Und selbst wenn man zwei Leute hat, die Taschen herstellen der eine macht es so, der andere so. Der eine verwendet Leder, der andere verwendet Materialien ohne tierische Bestandteile und man kann sich trotzdem zusammenschließen. 

Das finde ich so, so, so wichtig. Das ist auch eine weitere unterschätzte Kraft von Kleinunternehmen, die sich da ganz flexibel und spontan und dennoch aber mit Strategie zusammenschließen können, um dann weitere Nutzer zu erschließen oder weitere Kunden, sich die Community weiter aufzubauen. Total super! Danke, dass du das nochmal sagst, Christina , das finde ich auch einen sehr wichtigen und voll unterschätzten Wert. Die Gemeinschaft.

Clare: Ich glaube wir hatten 5 Tipps Dagmar. Das war ein bisschen durcheinander, aber ich habe mitgezählt.

Dagmar: Ich danke dir Clare. Auf jeden Fall. 

Instagram Tipps für Etsy Verkäufer nachzuhören im Kassenklingeln Podcast
Dieses Interview ist ein Transkript der Folge #19 des Kassenklingeln Podcast

Ihr habt einen ganz tollen Spruch auf eurer Website. Hilf mir bitte, den zusammenzukriegen. Ich kriege ihn nämlich nicht mehr zusammen. Et was mit ‘we are not connecting..

Clare: …..Followers. Instagram is for connecting people not collecting people. 

Das bedeutet Instagram ist dafür da, dass man sich miteinander verbindet und nicht um Follower zu sammeln. Also eher der Gedanke Community Aufbau statt Follower zu sammeln und lieber 500 Leute die auch an den Produkten interessiert sind und die Lust auf den Kanal haben als 5000 Leute die eigentlich nur leere Follower und Bots sind und nichts bringen.

Dagmar: Ja sehr gut, finde ich auch total super und es ist so auch schon die halbe Antwort auf meine nächste Frage, ich hatte vor zwei Wochen eine Umfrage gestartet. Ich frage meine meine Hörer und meine Community auf Instagram regelmäßig, ob sie Themenwünsche haben. Speziell jetzt zu Ihrem Etsy Business, was ich in den Podcast aufnehmen soll. Und da kam eben auch viel Instagram Fragen unter anderem haben mehrere gefragt: Wie schaffe ich es denn Follower zu Käufern zu machen? 

So, und ich glaube, da liegt schon der Unterschied zwischen Follower und Community, die mehr Bindung hat. Oder wie seht ihr das? Wie schafft man das?

Clare: Ja, also ich glaube, das ist ein guter Punkt, den du gerade sagst, weil Follower, Community und Käufer das sind so drei verschiedene Worte irgendwie. Einerseits sind die Follower erstmal nur Zahlen, eine Community hat eine Bindung zu einem Kanal und Käufer müssen, finde ich, nicht immer. Also nicht immer nur die Community kauft. Es können auch reine Follower was kaufen, die zum Beispiel eine Werbeanzeige sehen und sagen so okay, ich finde das cool. Ich habe jetzt keine engere Bindung zu der Person, aber ich kauf trotzdem. 

Trotzdem würden wir sagen, dass eine Community immer am stärksten ist, weil wenn man ein neues Produkt hat zum Beispiel und man hat Leute, die folgen einem gerne, dann sind das natürlich die Nummer eins Menschen, die dann auch sagen würden ‘Okay, ich klicke auf den Link und kauf hier irgendwas’. 

Das heißt aber auch, das ist ein Fehler, den wir auch mal auf unserem Kanal gemacht haben, nämlich nicht offensiv genug zu bewerben, was man eigentlich anbietet. 

Man muss wirklich auch zeigen ‘Okay, ich habe die und die und die Produkte. Und aus der und aus dem und dem Grund braucht ihr die’. 

Das heißt in die Kunden Perspektive zu wechseln und zu sagen Warum braucht jetzt mein Kunde diese Vase? Warum diese Handtasche? Warum? Um dann wirklich so eine Sehnsucht zu erfüllen bei den Leuten und zu sagen Okay, ich habe das, und wenn du das kaufst, dann ist es in irgendeiner Form ganz, ganz toll für dich.

Clare: Und wir haben einfach gemerkt, wir machen jetzt natürlich andere Produkte, wir haben digitale Produkte. Aber als wir, ich glaube vor einem halben Jahr, einmal einen Launch hatten und ein neues digitales Produkt verkauft haben, haben wir bei uns total gemerkt es hat einmal einfach gar nicht funktioniert. Weil wir es nicht offensiv genug beworben haben und nicht offensiv genug gesagt haben warum die Menschen das brauchen. 

Und das glaube ich, kann man auch auf kleine Labels übertragen, auf Handmade Produkte übertragen. Wirklich eine Geschichte aufzubauen, rund um die eigenen Produkte und den Leuten wirklich zu sagen ‘Darum brauchst du das’. Und ich glaube, das ist ganz wichtig, der Content, den man macht, der zahlt im Endeffekt immer darauf ein, dass man Follower und die Community zu Käufern und Käuferinnen macht.

Dagmar: Vielen, vielen Dank! Das ist auch was, was ich beobachte. Gerade beim Aufbau von Handmade Business haben viele Gründerinnen erst mit der Preisbildung Schwierigkeiten und auch damit sich hinzustellen und zu sagen ‘Das ist mein Preis’ und auch mit dem Verkaufen. 

Weil aber, finde ich, das Wort verkaufen und Verkäufer in Deutschland auch ein bisschen negativ behaftet ist. Aber du verkaufst ja nicht. Also du gibst ja den Leuten Mehrwert. Das ist aber auch die Kunst zu nicht plump zu sagen ‘Hey, kauft diese Vase, weil du brauchst sie’ sondern ‘Hey, wenn du diese Vase hast, dann hast du das schönste Wohnzimmer von allen und du wirst dich super wohlfühlen in diesem Wohnzimmer’ und diesen Mehrwert zu verkaufen, den das Produkt schenkt. 

Clare: Und diese Scheu abzulegen. Viele Leute, die in Verkaufs Modus gehen, bekommen so Gänsehaut und da nehmen wir uns nicht von aus. Wenn wir in den Verkaufsmodus gehen, sind wir auch immer so ‘Oh Gott, nein, jetzt müssen wir etwas offensiv verkaufen’. Ist es nicht unangenehm und am liebsten würden wir das nicht machen und so….. Aber nein, der Verkauf gehört einfach zu einem Business dazu.

Christina: Ja genau, das ist ja auch so. Wir sind ja auch auf Instagram und Instagram hat sich in den letzten 10 Jahren einfach wahnsinnig auch zu einer Verkaufsplattform entwickelt. Es gibt jetzt einen eigenen Shopping Bereich, der ein eigenes Icon hat direkt in der Menüleiste. Also die Leute wissen schon wenn sie auf Instagram sind: das ist einfach auch eine Verkaufs Plattform geworden ist und ich glaube deshalb muss man einfach auch die Scheu ablegen.

Zu denken ‘Nee, ich darf jetzt hier nur Content machen, der eigentlich gar nicht so richtig mit meinen Verkäufen zu tun hat’. Also da ist man glaube ich auch so total an der Realität vorbei, wenn man sich das nicht traut. Das ist einfach so. Die Leute erwarten das, dass man etwas anbietet. Und ich finde, das ist ja auch so das Ding. Man bietet ihnen einfach was an mit einer schönen Geschichte, ob sie es annehmen oder nicht. Das entscheiden die Leute dann halt selbst.

Dagmar: Super schön gesagt, Christina, vielen vielen Dank. Das ist auf jeden Fall wichtig. Da muss man an sich zu arbeiten, das kenne ich gut. Am Ende muss man sich immer wieder bewusst machen, man lebt ja auch von seinen Produkten oder möchte das. Die meisten aus meiner Community möchten auch mehr erreichen mit ihrem Handmade Label und träumen davon, sich irgendwann voll selbstständig zu machen. Da gehört das Verkaufen einfach dazu und das Anbieten der Produkte.
Und ich denke auch, dass die Follower, die Community das auch ein Stück weit versteht. Und wer es nicht versteht……

Clare (lacht): Ja, ja, ja, ja, der resignierte Blick, den wir gerade sehen in dem Video hier.

Dagmar: …dann ist es halt so. Also am Ende lebt man davon, man lebt von seinem Business und darauf darf man auch immer wieder achten. Und das darf man aber eben auch transparent sagen. Christina hat etwas super Wichtiges angesprochen. Eine Frage, die ich mich die letzten Wochen, seit es endlich den Linksticker für alle gibt, beschäftigt hat. Man kann ja seinen Etsy Shop über Facebook als Shop in Instagram einbinden. Gibt es einen Unterschied ob ich den Linksticker verwende oder den Shop einbinde. Was würdet ihr empfehlen oder einfach beides immer verwenden? 

Christina: Ja, ich glaube wir würden sagen beides zu machen. Also wir persönlich haben ja keinen Shop, deshalb haben wir da jetzt auch nicht so die super große Erfahrung. Aber es ist einfach so, dass die Shop Funktionen an Relevanz zunimmt. Das wird immer weiter ausgebaut. Es gibt jede Woche so viel mehr Shops, die da wirklich entstehen, auch von ganz kleinen lokalen Boutiquen um die Ecke in einem kleinen Dorf. Auch die haben mittlerweile diese Shop Funktionen.

Der Linksticker, der ist ja in den Stories, also einfach an einem ganz anderen Ort.
Und ich glaube, es schließt sich auch überhaupt nicht aus, beides zu machen, weil die Community, die wirklich bereit ist, dann auch die Stories zu gucken. Die würde vielleicht dann auch über den Link Sticker gehen. Wohingegen Leute, die einfach nach einem Produkt suchen, die kommen dann auf den Shop und oder auf die auf die Instagram Seite und denken ‘Ach ja, das finde ich ein cooles Produkt.’ 

Also ich wir würden Stand jetzt raten beides zu nutzen, weil es ist ja auch nicht so ein großer Aufwand diesen Sticker dann zu befüllen.

Dagmar: Ne, der ist super easy, endlich ist er für alle da! 

Ja super, vielen vielen Dank! Was mir so ein bisschen abgeht ist, wie kann ich denn den Erfolg meines Instagram Kanals messen? Also am Ende, wir haben ja eben das Thema gehabt, am Ende will man ja als kleines Label verkaufen. Und ihr sagt es ja auch selber: Instagram kann man nicht nebenbei machen. 

Instagram ist schon auch ein Aufwand und man sollte das fokussiert machen. So und am Ende des Tages will ich aber dann schon auch wissen: Lohnt sich der Aufwand?

 Klar sehe ich jetzt zum Beispiel im Shopify Store, wenn Leute von Instagram kommen, aber ich kann es bei Etsy nicht sehen. Habt ihr irgendwelche Tipps, wie man das irgendwie messbarer machen kann?

Clare: Ja, also dieses Tracking ist wirklich so ein Buch mit sieben Siegeln, weil es auch einfach unfassbar schwierig ist, von Instagram zu tracken, weil es da auch fehlende Schnittstellen gibt. 

Ich meine, es gibt ja auf Websites und Facebook Pixel und so weiter, aber auf Instagram selbst zu überprüfen, wer hat jetzt wirklich von den Leuten, die mir folgen, nachher was gekauft? Zum Beispiel über einen Linksticker oder so. Das ist einfach nicht möglich. 

Es gibt diese Schnittstelle nicht, um das zu messen, aber ich glaube, es gibt eine andere Möglichkeit. Oder wir haben für uns eine andere Möglichkeit gefunden. Und zwar ist es tatsächlich eher so eine qualitative Tracking Möglichkeit, indem man ein Gefühl für die Leute aufbaut, ein Gefühl für die Community aufbaut, sich durch die Kommentare durchklickt, mit Leuten in Kontakt steht. Viele schreiben uns zum Beispiel ‘Ich habe jetzt gerade euren Kurs gekauft’. 

So viele schicken uns Kommentare oder Direktnachrichten. Wir gucken immer natürlich, wer hat bei uns gekauft und die Menschen müssen bei uns beim Verkauf ihren Instagram Kanal angeben und wir sehen dann meistens die Profile an. 

Clare: Das ist natürlich für lokale Unternehmen ein bisschen anders, wenn man jetzt so ein Produkt weiß ich nicht für 30 Euro kauft oder so, fragt man jetzt nicht unbedingt ‘Wer hat das jetzt gekauft?’ Ich glaube aber, dass man ein gutes Gefühl für eine Community aufbauen kann, wenn man zum Beispiel über eine Community Aktion verkauft. Oder es gibt so eine kleine Anmeldung für eine Community Aktion und man merkt dann ok, am Wochenende macht man die Aktion und am Wochenende kaufen auch 20, 30, 50 Leute das Produkt 

Oder man verkauft was und legt in das Paket eine Karte dazu: ‘Mein Instagram Kanal ist der und der, schickt mir ein Foto von von dem Produkt’ oder so. Das ist dann natürlich eine bisschen aufwändigere Form des Trackings, weil ich über diesen analogen Weg gehe und nicht über irgendeinen digitalen Weg, wo ich einfach sehe ‘Okay, ich habe hier das gemacht’ und sehe dann direkt ‘Okay, das Ergebnis ist so und so viele Menschen haben über den Link gekauft.’ 

Das ist über Instagram einfach nicht optimal. Gerade wir würden es vor allem über die Qualität messen.

Christina: Ees ist gerade echt noch sehr analog, dieses Tracken. Aber wir haben auch Kunden und Kundinnen, die dann ganz gezielt bei ihren Kunden und Kundinnen wiederum nachfragen Wie seid ihr auf uns aufmerksam geworden? Und wir haben auch einen Kunden, der sagt mittlerweile kommen 80 Prozent über den Instagram Kanal, was vorher überhaupt nicht so war. Die Fragen aber auch ganz explizit nach ‘Wie seid ihr auf uns aufmerksam geworden?’ Das ist natürlich total aufwendig, aber wenn man wirklich wissen will, lohnt sich die Arbeit, die ich diesen in diesen Kanal stecke oder nicht, dann macht das auf jeden Fall auch Sinn.

Dagmar: 80 Prozent ist ja Wahnsinn! Eben im Gespräch fiel mir eine Möglichkeit ein, wie man es auf Etsy machen könnte.
Auf einer eigenen Webseite hat man ja vielleicht noch andere Möglichkeiten mit diesen Umfragen. 

Das geht aber auf Etsy nicht.
Aber man könnte auf Etsy vielleicht auch mit dem Coupon Code arbeiten, den man nur Instagram Followern anbietet.
Dann kann man sehen, wer diesen Coupon Code nutzt und kann das so ein bisschen besser abschätzen. 

Ihr sagt ja selbst immer wieder ‘Instagram macht mal mal nicht so nebenbei’. 

Instagram kostet schon Zeit. Aber genau das Zeit ist ja auch ein massiv knappes Gut, das kleine Labels haben, weil sie sowieso schon so viele Rollen in einer Person ausüben. Sie müssen die Buchhaltung machen, sie müssen Produktion machen, sie müssen Marketing machen, den Versand machen und eben auch Instagram. Habt ihr denn irgendwelche Hacks, wie man einen guten Instagram Kanal mit möglichst wenig Zeit oder zeitsparend führen kann?

Christina: Genau das ist ja auf jeden Fall immer unser Grundgedanke, der auch hinter all unseren Online Kursen steckt, die wir für kleinere Unternehmen entwickelt haben, eben in dem Gedanken, dass die gar nicht so viel Zeit haben, sich den ganzen Tag nur um Instagram zu kümmern.
Das ist uns natürlich klar.
Der Schlüssel ist einfach immer gute Planung mit einem Posting Plan. Aber in unseren Online Kursen, zum Beispiel in unserem Create Content Kurs, arbeiten wir mit einem Baukasten, den wir entwickelt haben, der wirklich in den einzelnen Schritten darauf aufgebaut ist, möglichst effizient zu arbeiten.
Und ich glaube, wir nehmen es nicht zu viel vorweg, wenn man zum Beispiel sagt, man hat ein Thema und natürlich kann man dieses Thema nur in einer Story umsetzen. Ich kann daraus aber gleichzeitig auch schon einen Reel basteln und einen Feed Post, weil das Thema habe ich mir einmal überlegt, da habe ich einmal Arbeit reingesteckt. Warum also nur einmal verwenden? Und darum geht es in unserem Content Kurs.

Dagmar: Super cleveres Content Recycling. Momentan steckt ihr gerade mitten im Launch bzw. wenn die Folge ausgestrahlt wird, hat euer Bootcamp schon begonnen. 

Ihr habt nämlich verschiedene Kurse, in welchen ihr euer Wissen weitergebt. Da wollte ich mal nachfragen denn das ist ja auch wichtig für für die Zuhörer, die sagen ‘Oh, ich will das auch lernen, wie man so cool sein Instagram Kanal rockt.’
Was für Angebote habt ihr denn dann? Wisst ihr schon, wie’s weitergeht oder wann der nächste Launch ist?

Clare: Wir haben zwei Haupt Kurse. Beides Business Kurse für kleine Unternehmen, für Selbstständige. Das ist einmal der Create Content Kurs, den Christina gerade angesprochen hat. Da geht es darum, wie kann ich guten Content für meinen Instagram Kanal entwickeln, der wirklich meine Zielgruppe anspricht? Wie kann ich eine Community aufbauen? Wie kann ich eine Posting Strategie entwickeln um dann zeitsparend Inhalte zu erstellen für meinen Kanal? 
Da geht es vor allem viel um das was ist, der Inhalt um das was und daran. 

Anschließend ist dann unser Be unique Kurs. Das ist der Branding Kurs. Da geht es so grob zusammengefasst um das wie. Wie sieht das ganze eigentlich aus? Wie kann ich über ein gutes Branding, wie kann ich über eine gute Markenidentität meine Leute ansprechen? Da machen wir dann ganz konkret so was wie Vorlagen mit welchen man seinen Feed gestalten kann. 
Wir sprechen über:
Wie rede ich vor der Kamera? 
Wie kann ich meine Persönlichkeit zeigen? 
Wie kann ich zum Beispiel in meinem Büro in meiner Wohnung filmen? 
Wo gucke ich hin, wenn ich ne Story aufnehme?
Was ziehe ich eigentlich an?
Wo richte ich meinen Blicken hin? 
Also wirklich ganz konkret wie ich mich vor der Kamera verhalte.

Die Kurse bauen aufeinander auf. Also man macht eigentlich erst das Was (welcher Content) in Create Content und das Wie (Wie komme ich dabei rüber? Wie sieht mein Kanal aus?) in Be unique.

Man kann beide Kurse immer kaufen, aber eben nur zu bestimmten Zeiten im Jahr gehen wir in ein Bootcamp. Das heißt, wir machen den Kurs zusammen mit unseren Kundinnen und Kunden. Und das ist eben jetzt im Ende November, Anfang Dezember.
Dann wahrscheinlich im ersten Quartal im März bei Create Content noch mal, aber das werden wir auf unserem Instagram Kanal noch sagen. Da sind wir noch nicht ganz sicher, wann das nächste Bootcamp stattfindet.

Christina: Der große Vorteil an den Bootcamps ist einfach, dass man den Kurs nicht alleine macht. Also das, was wir vorhin schon mal besprochen haben, dass man sich natürlich auch selber Kanäle aussuchen kann, die man mal anfragt. Zum Beispiel ‘Hey, könnt ihr euch vorstellen, dass wir eine Mastermind gründen? Und wir treffen uns regelmäßig bei irgendeiner Videoplattform und überlegen uns zusammen Ideen?’

Das findet in den Bootcamps organisiert statt. Außerdem macht man den Kurs nicht alleine. Zum Beispiel bei dem Create Content Kurs, der dauert 10 Tage und dann zieht man den Kurs auch gemeinsam durch. Man motiviert sich gegenseitig und unsere Erfahrung ist, dass danach diese Gruppen auch weiter bestehen bleiben. Teilweise wurden WhatsApp Gruppen gebildet und die Teilnehmer sind auch immer noch verbunden und geben sich immer noch gegenseitig Feedback, tauschen sich in Brainstormings zusammen aus und das ist echt super super schön zu sehen.

Clare: Ich glaube der schönste Satz war mal von einer Kundin, die gesagt hat: ‘Jetzt muss ich endlich nicht ständig meinen Mann fragen, wie er meine Ideen findet, sondern ich habe jetzt Leute, die sich auch für dieses Thema interessieren und belaste nicht mehr mein Familienleben und meinen Freundeskreis damit.’

Dagmar: Diese Erfahrung habe ich mit den Teilnehmern in meinem ersten Kurs auch gemacht.
Es ist aber auch so schön, wenn man das schafft, die Unternehmerinnen zu verbinden und sie sich dann gegenseitig weiterhelfen und unterstützen.  Da kommen wir wieder auf den Wert zurück, den wir gemeinsam teilen. dieses ‘Gemeinsam sind wir stark’ und es ist großartig, was daraus entsteht und was das bewirkt. Und ich kann es auch nur empfehlen, diese Chance zu nutzen,sich zu verbinden mit anderen Gleichgesinnten, die im selben Boot sitzen.

Vielen vielen Dank! Diese Folge ist vollgepackt mit super gutem Input und Tipps und Tricks. Danke, dass ihr die  mit uns geteilt habt. Wer folgerichtig noch nicht folgt – macht das spätestens jetzt unter @folge-richtig auf Instagram. Das ist ein unglaublich guter Kanal, der total machbar und interessant und kurzweilig vermittelt, wie du dein Instagram Kanal rockst. 

Dort erfahrt ihr auch, wann die nächsten Kursen beginnen. Danke, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid.

Christina: Danke dir für die Einladung!

Dagmar: Vielen, vielen Dank! Mein Schlusssatz ist immer ‘Lass die Kasse klingeln.’ 

Tschüss!

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